Damaskus · 1934 — eines der frühesten Referenzwerke über Rastan und seine Altertümer
Die berühmte archäologische Reise des Forschers Ahmad Wasfi Zakariyya (1889–1964) durch die Levante widmet Rastan eigene Seiten: der gepflasterten Straße, den Säulen und der alten Brücke mit ihren zwölf Bögen — es ist das Zeugnis, aus dem diese Website zitiert. Das Werk ist gemeinfrei; das Digitalisat stammt aus dem Internet Archive.
«Rastan ist ein altes Städtchen auf halbem Weg zwischen Hama und Homs; bis heute erhaltene Ruinen zeugen von seiner einstigen Erhabenheit, und es liegt erhöht über dem Orontes.»
«Ich sah in seinem südlichen Viertel die Spuren einer geraden, breiten, gepflasterten Straße gleich den geraden Straßen von Damaskus, Palmyra und Apameia; die Sockel ihrer mächtigen Säulen stehen noch sichtbar da und erstrecken sich über etwa dreihundert Meter.»
«Die Ländereien Rastans sind weit und fruchtbar, mit roter Erde, die das beste Korn hervorbringt; seine Häuser oben auf dem Berg blicken von hoch über dem Orontes herab — schön gebaut, die meisten aus schwarzem Stein.»
«Diese Brücke ist gewaltig, von West nach Ost gestreckt, mit ebener Fahrbahn und zwölf Bögen; an ihrer Seite Wehre, über die das Wasser des Orontes strömt.»
Das vollständige Rastan-Kapitel steht auf den Seiten 313–316 des Buches — Kapitel direkt öffnen ↗